Mietwagen in New Orleans: Tipps für die Abholung am Flughafen MSY
Planst du einen Mietwagen in New Orleans? So übernimmst du dein Fahrzeug am Louis-Armstrong-Flughafen MSY, kommst mautfrei durch die Stadt und erkundest sie mit dem Auto.
New Orleans lässt sich am besten in zwei Geschwindigkeiten erleben: zu Fuß durch das French Quarter, und am Steuer für alles darüber hinaus. Dieses Gleichgewicht richtig zu treffen beginnt am Flughafen und zahlt sich für den Rest der Reise aus. Hier ist, was beim Mietwagen in New Orleans wirklich zählt – von der Landung am MSY bis zur Rückgabe.
Mietwagen am Louis-Armstrong-Flughafen (MSY) übernehmen
Der Louis Armstrong New Orleans International Airport (MSY) bündelt die meiste Mietwagenflotte im hauseigenen Rental Car Center statt an verteilten Terminalschaltern. Nach der Gepäckausgabe folgst du den Schildern „Rental Cars” und steigst in den kurzen Shuttlebus, der durchgehend zwischen Terminal und Center fährt – meist nur wenige Minuten. Dort findest du die großen Namen nebeneinander: Enterprise, Hertz, Avis, Budget, Alamo, National und Dollar, unter anderen.
Bring deinen Führerschein, die für die Buchung genutzte Kreditkarte und deine Bestätigungsnummer (ausgedruckt oder auf dem Handy) mit. Wenn du über einen Vergleichsdienst wie Top Car Rental Deals gebucht hast, hast du schon den angezeigten Preis als gezahlten Preis gesichert – keine überraschenden Zusatzposten am Schalter. Da der Preis vorab bestätigt ist und die Zahlung erst bei Abholung erfolgt, verlierst du kein Geld, wenn sich dein Flug verspätet und deine Pläne sich leicht verschieben.
Brauchst du wirklich ein Auto in New Orleans?
Diese Frage lohnt sich, bevor du buchst, ehrlich zu stellen. Das French Quarter ist kompakt und zum Zufußgehen gemacht – Kopfsteinpflaster, Balkone und Jazz, der aus fast jeder Tür strömt, sind nicht dafür gedacht, durch eine Windschutzscheibe betrachtet zu werden. Das Garden District und die Magazine Street sind ebenso gut zu Fuß erreichbar, und die historische St.-Charles-Straßenbahn verbindet einen großen Teil des Uptown-Korridors für ein paar Dollar pro Fahrt.
Wo sich ein Auto lohnt, ist alles direkt außerhalb dieser Blase. Plantagentouren entlang des Mississippi, Sumpftouren in den Feuchtgebieten rund um die Stadt und Wohnviertel wie Bywater, Metairie oder Kenner sind alle mit eigenem Fahrzeug viel einfacher. Wenn dein Reiseplan zu 90 % aus French Quarter und Garden District besteht, kannst du für diese Tage bequem auf das Auto verzichten und nur für die Ausflüge mieten – die meisten Buchungen beinhalten sowieso unbegrenzte Kilometer, eine kurze Miete für Ausflüge kostet dich also bei der Distanz nichts extra.
Fahrtipps für New Orleans
Ein paar lokale Gegebenheiten solltest du kennen, bevor du vom Rental Car Center losfährst. Erstens sind Schlaglöcher hier ein echtes Landschaftsmerkmal, ein Nebeneffekt des weichen, sumpfigen Bodens der Stadt und häufigen starken Regens. Fahr etwas vorsichtiger als anderswo, besonders in kleinen Wohnstraßen, wo der Belag rauer wird.
Zweitens überfluten manche Straßen bei starkem Regen schnell, und die Unterführungen entlang des Pontchartrain Expressway sind die klassischen Problemstellen – vermeide sie, wenn ein Wolkenbruch einsetzt, während du unterwegs bist. Drittens ist Parken im French Quarter sowohl teuer als auch knapp: Parkplätze nahe der Bourbon Street kosten 20 bis 40 US-Dollar pro Tag, und Straßenparken hat strenge, durchgesetzte Zeitlimits. Wer im Quarter wohnt, bucht oft einfacher ein Hotel mit inkludiertem Parkplatz und nutzt den Mietwagen strikt für Fahrten außerhalb des Viertels.
Eine Sorge weniger: Louisianas elektronisches Mautsystem GeauxPass. Es existiert, aber fast keine der Strecken, die ein Besucher fährt, benötigt es – siehe die FAQ unten für die eine Mautbrücke, die tatsächlich zutrifft.
Die besten Tagesausflüge ab New Orleans mit dem Mietwagen
Hier zahlt sich der Mietwagen richtig aus. Das Plantation Country entlang der River Road ist eine 30- bis 60-minütige Fahrt vorbei an einigen der meistfotografierten Antebellum-Anwesen des Südens, eingerahmt von Eichen voller spanischem Moos. Das Cajun Country rund um Breaux Bridge liegt etwa zwei Stunden entfernt und tauscht Jazz gegen Zydeco und Gumbo gegen Crawfish Étouffée. Und wer einfach nur Sand will: Die Golfküstenstrände rund um Biloxi, Mississippi, liegen etwa 1,5 Stunden östlich.
Keines dieser Ziele braucht ein besonderes Fahrzeug – ein Standard-Economy- oder Mittelklassewagen bewältigt sie alle problemlos, und die meisten Mietwagen in diesem Markt beinhalten unbegrenzte Kilometer, sodass die Distanz selbst nichts zusätzlich kostet.
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Spartipps für den Mietwagen
Buche so früh wie möglich, besonders wenn dein Trip in die Nähe von Mardi Gras (Ende Januar bis Februar) oder Jazz Fest (Ende April bis Mai) fällt – in diesen beiden Zeiträumen steigen die Preise am stärksten und Autos sind Wochen vorher ausgebucht. Außerhalb dieser Zeiten lohnt sich der Vergleich zwischen Abholung am Flughafen und Abholung in der Innenstadt oder im Garden District; Innenstadtschalter haben manchmal niedrigere Tagespreise und sparen die Flughafenkonzessionsgebühr, können aber eingeschränktere Öffnungszeiten haben.
Prüfe außerdem Sperrzeiten, wenn du rund um ein großes Festival buchst – manche Firmen schränken bestimmte Tarife oder Fahrzeugklassen in Spitzenwochen ein. Was auch immer du buchst, achte auf kostenlose Stornierung bis 48 Stunden vor Abholung, damit du früh einen guten Preis sichern und trotzdem anpassen kannst, falls sich Flug oder Reiseplan ändern. Und sollte während der Mietzeit etwas anfallen – eine Frage zur Route, eine unerwartete Gebühr, eine geänderte Abholzeit – bieten die meisten Anbieter 24/7-Support und Pannenhilfe, sodass du nie ohne Antwort dastehst.
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